Das Haringvliet gehört zu den spannendsten Raubfischgewässern der Niederlande. Große Wasserflächen, unterschiedliche Tiefen, Strömung, Kanten und riesige Futterfischbestände schaffen einen Lebensraum, in dem sich Hecht, Zander und Barsch hervorragend entwickeln können. Gleichzeitig ist genau die Größe des Gewässers seine größte Herausforderung. Wer zum ersten Mal am Haringvliet angeln möchte, merkt schnell: Hier reicht es nicht, einfach irgendeine vielversprechende Kante anzufahren und den Köder ins Wasser zu werfen.
Fische finden, Bedingungen richtig einschätzen und flexibel bleiben – darauf kommt es an.
Wir sind regelmäßig auf dem Haringvliet und den angrenzenden Gewässern des Rheindeltas unterwegs. In diesem Guide zeigen wir dir, was das Angeln am Haringvliet ausmacht und worauf du bei deinem eigenen Angeltrip achten solltest.
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Mehr InformationenDas Haringvliet liegt im Rhein-Maas-Delta im Südwesten der Niederlande und ist Teil eines riesigen zusammenhängenden Gewässersystems.
Für Raubfischangler ist vor allem die Vielfalt interessant. Tieferes Freiwasser trifft auf flachere Bereiche, Kanten, Fahrrinnen und unterschiedliche Strukturen. Gleichzeitig bewegen sich große Mengen Futterfisch durch das System.
Dadurch können sich die Standorte der Räuber stark verändern.
Ein Platz, der heute Fisch bringt, kann morgen nahezu leer sein. Wind, Strömung, Jahreszeit, Wassertemperatur und die Bewegungen der Futterfische spielen eine entscheidende Rolle.
Genau deshalb ist das Haringvliet kein Gewässer, das man nach zwei Tagen vollständig verstanden hat.
Barsche können am Haringvliet ebenfalls für außergewöhnliche Angeltage sorgen.
Besonders interessant wird es, wenn größere Barsche Futterfisch verfolgen. Dann können sich die Fische konzentrieren – sie können aber genauso schnell wieder verschwunden sein.
Auch hier gilt deshalb: Suchen gehört zum Angeln dazu.
Auch Zander sind ein wichtiger Zielfisch im Haringvliet.
Kanten, tiefere Bereiche und Strukturen können klassische Ausgangspunkte für die Suche sein. Gleichzeitig hat moderne Echolottechnik die Art, wie wir auf diesen riesigen Gewässern nach Zandern suchen, deutlich verändert.
Statt ausschließlich bekannte Stellen abzufischen, können einzelne Fische und Fischbewegungen heute wesentlich gezielter gesucht werden.
Das Haringvliet bietet hervorragende Bedingungen für Hechte und die Chance auf wirklich starke Fische.
Je nach Jahreszeit können die Fische sehr unterschiedlich stehen. Flachere Bereiche können genauso interessant sein wie Freiwasser und Übergänge in tiefere Zonen.
Entscheidend ist deshalb weniger der vermeintliche Geheimspot als die Frage, wo sich Futterfisch und aktive Räuber aktuell befinden.
Eine pauschal beste Methode gibt es nicht.
Genau das macht das Gewässer interessant.
Je nach Zielfisch, Jahreszeit und Position der Fische kommen unterschiedliche Techniken infrage. Dazu gehören beispielsweise klassisches Jiggen, das Angeln mit verschiedenen Kunstködern, vertikale Methoden und modernes pelagisches Angeln.
Statt sich bereits vor dem Angeltag auf eine einzige Technik festzulegen, sollte die Methode zu den gefundenen Fischen passen.
Erst die Fische finden – dann die passende Methode wählen.
Wer kleinere Seen oder Flüsse gewohnt ist, unterschätzt häufig die Dimensionen des Haringvliets.
Du kannst theoretisch an sehr vielen Stellen Fisch fangen. Praktisch musst du aber herausfinden, welcher Bereich unter den aktuellen Bedingungen tatsächlich interessant ist.
Deshalb beginnen erfolgreiche Angeltage häufig nicht mit dem ersten Wurf, sondern mit Beobachtung und Suche.
Wir berücksichtigen unter anderem:
Moderne Echolottechnik hilft dabei enorm. Sie ersetzt aber nicht das Verständnis dafür, warum die Fische gerade dort stehen.
Genau dieses Verständnis ist langfristig wesentlich wertvoller als einzelne GPS-Koordinaten.
Wer das Haringvliet ernsthaft auf Raubfisch befischen möchte, ist mit einem Boot deutlich flexibler.
Die enorme Wasserfläche macht es möglich, unterschiedliche Bereiche anzufahren und auf veränderte Bedingungen zu reagieren. Gleichzeitig sollte das Boot für ein Gewässer dieser Größenordnung entsprechend ausgestattet sein.
GPS, aktuelle Gewässerkarten, Echolot und ein zuverlässiger Bugmotor gehören für modernes Raubfischangeln für uns zur Grundausstattung.
Auch Wetter und Wind dürfen nicht unterschätzt werden. Auf einer großen offenen Wasserfläche können sich die Bedingungen deutlich anders anfühlen als auf einem kleinen Binnengewässer.
Wenn du ohne eigenes Boot anreist, kannst du bei uns ein Angelboot in Holland mieten und das Haringvliet sowie weitere Gewässer des Rheindeltas eigenständig erkunden.
Hecht, Zander und Barsch lassen sich über große Teile des Jahres befischen. Die Bedingungen verändern sich jedoch deutlich.
Wassertemperatur, Laichzeiten, Futterfisch und Wetter sorgen dafür, dass sich die Fische im Jahresverlauf unterschiedlich im Gewässer verteilen.
Im Sommer können andere Bereiche und Techniken interessant sein als im Herbst oder in den kalten Monaten.
Deshalb gibt es für uns nicht die eine perfekte Woche für das Haringvliet.
Viel wichtiger ist, die Strategie an die jeweilige Jahreszeit und die tatsächlichen Bedingungen anzupassen.
Ein großer Vorteil der Region ist, dass das Haringvliet nicht isoliert betrachtet werden muss.
Mit Hollands Diep und Volkerak liegen weitere große Raubfischgewässer in unmittelbarer Umgebung.
Das ist besonders bei einem mehrtägigen Angeltrip interessant. Sind die Bedingungen auf einem Gewässer schwierig, können Alternativen sinnvoll sein.
Genau diese Flexibilität macht das Rhein-Maas-Delta für uns zu einem der interessantesten Gebiete zum Raubfischangeln in Holland.
Gerade beim ersten Besuch kann die Größe des Haringvliets überwältigend sein.
Bei unserem Angelguiding in Holland geht es deshalb nicht darum, dir einfach einige Fangplätze zu zeigen.
Wir möchten dir vermitteln, wie wir große Gewässer analysieren, Futterfisch und Räuber suchen, Echolottechnik einsetzen und Entscheidungen auf dem Wasser treffen.
Das Ziel ist, dass du die Vorgehensweise anschließend auch selbst anwenden kannst.
Das ist besonders interessant, wenn du mehrere Tage bleibst: Ein Guiding zu Beginn des Aufenthalts kann dir helfen, das Gewässer besser zu verstehen und die folgenden Tage eigenständig zu angeln.
Wenn du nicht nur für einen einzelnen Angeltag nach Holland fahren möchtest, kannst du deinen Aufenthalt mit einer Unterkunft in der Region verbinden.
Von unserem Standort erreichst du Haringvliet, Hollands Diep und Volkerak und kannst deinen Aufenthalt mit Guiding, eigenständigem Angeln und einem Mietboot kombinieren.
So entsteht aus einem einzelnen Guiding ein kompletter Angelurlaub in Holland, bei dem du mehrere Tage Zeit hast, unterschiedliche Bedingungen und Gewässer kennenzulernen.
Plane nicht zu viel.
Gerade auf einem so großen Gewässer ist die Versuchung groß, vorher unzählige Spots zu sammeln und diese anschließend nacheinander abzufahren.
Konzentriere dich lieber darauf, das Gewässer zu verstehen.
Beobachte Wind und Wetter, suche Futterfisch, nutze dein Echolot bewusst und frage dich immer wieder, warum die Räuber gerade in einem bestimmten Bereich stehen könnten.
Das macht dich langfristig zu einem besseren Angler – und genau darin liegt für uns der Reiz des Haringvliets.
Für Raubfischangler sind insbesondere Hecht, Zander und Barsch interessant. Das große Gewässersystem und seine Futterfischbestände bieten allen drei Arten gute Lebensbedingungen.
Grundsätzlich gibt es Möglichkeiten zum Uferangeln. Wer gezielt große Bereiche des Haringvliets auf Raubfische absuchen möchte, ist mit einem Boot jedoch deutlich flexibler.
Für das Angeln in den Niederlanden gelten eigene Regelungen und Erlaubnisse. Informiere dich vor deinem Trip immer über die aktuell erforderlichen Dokumente und darüber, welche Gewässer mit deiner jeweiligen Erlaubnis befischt werden dürfen.
Ja. Über Robin Hook kannst du ein für modernes Raubfischangeln ausgestattetes Angelboot mieten und damit die Gewässer der Region eigenständig befischen.
Ja. Das Haringvliet gehört zu den Gewässern, die wir im Rahmen unserer Guidings im niederländischen Rheindelta befischen. Welches Gewässer am jeweiligen Tag sinnvoll ist, entscheiden wir anhand der aktuellen Bedingungen.
Gerade bei einem großen Gewässer wie dem Haringvliet sind mehrere Tage sinnvoll. Wetter und Fischaktivität können sich verändern und du hast mehr Zeit, das Gewässer kennenzulernen und bei Bedarf auch Hollands Diep oder Volkerak zu befischen.
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